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Berufzulassung Immobilienverwalter

Herausgegeben von Hör Immobilien in Recht und Praxis · 18/9/2018 10:30:44

Im Forum Immo-Geflüster und Aktuelles - 04.09.2018, 10:08
https://www.xing.com/communities/posts/berufzulassung-immobilienverwalter-wie-ist-ihre-meinung-dazu-1015462476


Berufzulassung Immobilienverwalter: Wie ist Ihre Meinung dazu?


Seit dem 01.08.2018 (bzw. spätestens 01.03.2019 für bestehende Firmen) müssen Immobilienverwalter eine Zulassung gemäß § 34c GewO beantragen. Weiterhin müssen Verwalter eine erweiterte Berufshaftpflichtversicherung sowie bis dato undefinierte Weiterbildungsmaßnahmen nachweisen. Die Änderung der Voraussetzungen für die Berufsausübung von Wohnungsverwaltern soll den Interessen der Immobilieneigentümer und letztlich dem Verbraucherschutz dienen. Ursprünglich sollte ein begrüßenswerter Sachkundenachweis Teil dieser gesetzlichen Kampagne sein, wurde aber überraschenderweise nicht berücksichtigt. Es kann also weiterhin jeder unabhängig seines Werdegangs und Eignung Immobilienverwalter werden, der Berufsstand wird lediglich staatlich reguliert. Überraschend ist, dass es darüber hinaus keine Bestandschutz geben wird. Die SZ schreibt in Ihrem Artikel vom 26.07.2018 von einem faulen Kompromiss und weiter
"Aus unserer Sicht ist die neue Fortbildungspflicht ein fauler Kompromiss zulasten der Wohnungseigentümer, deren Interessen als Verbraucher vollkommen ignoriert wurden", sagt etwa Gabriele Heinrich, geschäftsführendes Vorstandsmitglied vom Verbraucherschutzverein Wohnen im Eigentum e.V.. Sie hält die neuen Regeln insgesamt für völlig unzureichend. "Den Wohnungseigentümern bringen das neue Gesetz und die Verordnung keinen Nutzen für ihren Bedarf an qualifizierten Verwaltern", urteilt Heinrich. Sie demonstrierten vielmehr, dass der Verwalterberuf immer noch keine angemessene Anerkennung finde (https://www.sueddeutsche.de/geld/immobilienverwalter-fauler-kompromiss-1.4068665). In anderen Artikel werden alleine die Kosten für die Beschaffung der Unterlagen für die knapp 18.000 Verwalter (+?? Verwalter im Nebenjob) sowie die Gebühren für den Gewerbeschein auf >10 Mio. € beziffert, die Mehrkosten für die Haftpflichtversicherung wird der Versicherungsbranche 8-stellige Umsätze p.a. generieren sowie die Bildungsmaßnahmen ebenso > 10 Mio. € . Der staatliche Eingriff könnte also künftig kleinere Verwalter vom Markt verschwinden lassen und die Kosten für die Immobilienverwaltung steigen in der Prognose erheblich an, ohne dass für den Kunden eine Mehrleistung entsteht bzw. der Berufsstand der Immobilienverwalter eine qualitative Aufwertung erhält.



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