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11/2015 - Informationen Blog - Hör Immobilien

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Vergleichsmieten auch im Dezenber 2015 in vielen Orten nicht zu ermiiteln

Herausgegeben von Hör Immobilien in Recht · 30/11/2015 11:37:46

Die Mietpreisbremse bremst sich in in vielen Orten des Rhein-Main-Gebietes auch 5 Monate nach Einführung dieser gesetzlichen Regelung immer noch aus. Denn es gibt vielerorts keinen qualifizierten Mietspiegel, mit dem sich der ortsübliche Mietzins ordentlich ermitteln läßt.

Ist etwa eine gesetzliche Regelung überstürzt und für viele Gemeinden zu schnell eingeführt worden?

Es scheint so zu sein und auf Anfragen bei den Gemeinden und Städten bezüglich der Einführung eines Mietspiegels erhalten Sie per 01.12.2015 zum Teil keine genauen Auskünfte. Die nicht flächendeckende Umsetzung der Mietpreisbremse stellt eine Marktunsicherheit, ggfs. einen Marktnachteil innerhalb des Rechtsraums der BRD dar, die letzlich zu Lasten der Vermieter, wie auch Mieter gehen wird. Im Ort 1 müssen Sie nach Muster A handeln, im Nachbarort nach Muster B.  Viel zu kompliziert und wer soll das von staatlicher Seite im Einzelfall überprüfen.

Der staatliche Eingriff in die Grundsätze des Marktes ist eigentlich unverzeihlich und wird für Vermieter, wie auch Mieter momentan nichts an der Gesamtsituation ändern. Der Grundsatz der Mietpreisbremse war Gegenstand der Bundestagswahlkampagne 2013 einiger Parteien und in solchen Zeiten wird auf der Hatz nach Stimmen vieles, auch teilweise unausgegorenes, den Wählern versprochen.

Stellen Sie sich vor, der Staat würde bei dem Verkauf Ihres Privatfahrzeuges die Obergrenze des Erlöses vorher festlegen. Das würden Sie doch bei einem höheren Angebot nie akzeptieren, denn es handelt sich um Ihr Eigentum. Viele Vermieter sind Privatleute, dahinter stehen nicht immer große Wohnungsgesellschaften und daher ist die Regelungen nebst der Begleiterscheinungen, u.a. fehlender Mietspiegel, stark zu kritisieren.

Der Staat sollte seiner Veranwortung gerecht werden und wieder stärker in den sozialverträglichen Wohnungsbau investieren. Aus diesem Bereich hat sich Bund, Land oder Städte weitestgehend verabschiedet. Nur das würde die Wohnungssituation in Ballungsgebieten wirklich entspannen.



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